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Jeder kann malen – Wie dieses Landschaftsbild Schritt für Schritt entstand

Manchmal beginnt ein Bild nicht mit einer Idee, sondern mit einem Gefühl. Mit diesem warmen Leuchten am Horizont, wenn der Tag langsam zur Ruhe kommt und der Himmel in Gelb, Orange und zartem Rosa glüht. Genau dieses Licht wollte ich festhalten. Nicht kompliziert. Nicht perfekt. Sondern weich, ruhig und voller Stimmung. Diese Landschaft ist bewusst so aufgebaut, dass sie auch für Anfänger gut umzusetzen ist. Sie zeigt, dass Malen kein Geheimnis ist – sondern ein Prozess. Wenn man weiß, in welcher Reihenfolge man vorgeht, entsteht ein Bild fast wie von selbst. Und genau darum geht es hier: Jeder kann malen. Schritt für Schritt.


Das Licht als Ausgangspunkt

Ich beginne solche Motive immer mit dem Licht. Die Sonne bildet das Herzstück des Bildes. Sie bestimmt die Atmosphäre, die Tiefe und die gesamte Farbwirkung. Zuerst arbeite ich mit warmen Gelbtönen in der Mitte der Leinwand. Von dort aus lasse ich die Farbe nach außen weicher werden. Sanfte Übergänge in Orange und ein Hauch von Rosa geben dem Himmel Wärme. Wichtig ist dabei nicht Präzision, sondern Weichheit. Die Farben dürfen sich berühren, ineinander fließen und ganz natürlich verlaufen. Gerade hier nehmen viele Anfänger zu viel Druck heraus oder möchten sofort klare Formen sehen. Doch das Geheimnis liegt in der Ruhe. Wenn der Himmel weich und stimmig ist, trägt er später das ganze Bild.


Die Berge geben dem Licht einen Rahmen

Erst wenn das Licht steht, beginne ich mit den Bergen. Sie entstehen direkt in die noch feuchte Farbe hinein. Dadurch verbinden sich Himmel und Landschaft ganz automatisch. Ich arbeite locker und ohne starre Vorzeichnung. Berge dürfen ungleichmäßig sein, dürfen Kanten haben oder auch weich auslaufen. Das Entscheidende ist das Zusammenspiel von hell und dunkel. Da die Sonne hinter ihnen steht, entstehen natürliche Kontraste. Einige Bereiche bleiben heller, andere werden etwas kühler und dunkler gesetzt. So entsteht sofort Tiefe. Man merkt in diesem Moment, wie aus einer Farbfläche langsam eine Landschaft wird. Es ist ein wunderschöner Übergang vom Abstrakten ins Gegenständliche.


Ruhe durch Spiegelung

Sobald sich die Berge im Wasser spiegeln, entsteht diese besondere Stille, die man fast hören kann. Ich ziehe die vorhandenen Farbtöne vorsichtig nach unten und arbeite mit horizontalen Bewegungen, um die Wasseroberfläche ruhig wirken zu lassen. Dabei achte ich darauf, die Spiegelung nicht zu exakt zu malen. Wasser ist lebendig und weich. Es braucht keine perfekte Kopie der Berge, sondern nur eine angedeutete Reflexion. Kleine horizontale Linien helfen, die Fläche zu beruhigen und gleichzeitig Bewegung hineinzubringen. In diesem Stadium sagen viele meiner Kursteilnehmer oft: „Es sieht ja jetzt schon fertig aus.“ Und tatsächlich – das Grundgerüst steht. Alles Weitere wird nur noch verfeinert.


Der Vordergrund bringt Tiefe

Damit das Bild wirklich räumlich wirkt, braucht es einen stärkeren Vordergrund. Deshalb setze ich einen Baum ins rechte Bildfeld. Der Stamm wird dunkler und kräftiger gemalt als alles im Hintergrund. Auch die Blätter dürfen lebendiger und kontrastreicher sein. Der Vordergrund darf mehr Details enthalten, während der Hintergrund weich und ruhig bleibt. Genau dieser Unterschied erzeugt Perspektive. Der Blick des Betrachters wandert automatisch vom Baum über den See bis hin zur leuchtenden Sonne. Und plötzlich wirkt das Bild vollständig.  


Warum dieses Motiv so gut für Anfänger geeignet ist

Dieses Landschaftsbild zeigt sehr schön, dass man keine komplizierte Zeichnung braucht, um ein stimmungsvolles Ergebnis zu erzielen. Man arbeitet von hinten nach vorne, vom Hellen ins Dunkle und vom Großen ins Kleine. Wenn man diese Reihenfolge einhält, entsteht Struktur ganz automatisch. Viele Menschen glauben, sie könnten nicht malen, weil sie versuchen, sofort Details perfekt umzusetzen. Doch Malerei funktioniert anders. Sie ist ein Aufbau, eine Entwicklung. Wenn man sich darauf einlässt, entsteht Sicherheit mit jedem Schritt. Und genau das ist der Grundgedanke hinter dieser Reihe: Malen darf leicht sein.


Mein YouTube-Video zur Entstehung

In meinem YouTube-Video zeige ich dir die komplette Entstehung dieses Bildes in Echtzeit. Dort erkläre ich dir jeden einzelnen Schritt, die Farbwahl und die Technik ganz genau. Wenn du also Lust hast, dieses Motiv selbst umzusetzen, kannst du dir die Anleitung dort Schritt für Schritt anschauen.

👉 Hier kannst du das Video anschauen


Was dieses Bild eigentlich zeigt

Es geht nicht nur um Berge oder einen Sonnenuntergang. Es geht um Vertrauen. Um das Vertrauen in den eigenen Prozess. Um den Mut, einfach anzufangen. Vielleicht wird deine Sonne etwas größer. Vielleicht steht dein Baum ein Stück weiter links. Und genau das ist richtig so. Jedes Bild darf deine eigene Handschrift tragen. Denn am Ende zählt nicht Perfektion – sondern das Gefühl, etwas mit den eigenen Händen erschaffen zu haben. Und genau deshalb sage ich immer wieder: Jeder kann malen. Man muss nur wissen, wie man beginnt.   Bist du neugierig geworden welche Hilfsmittel ich verwende, um diese Videos aufzunehmen?

Herzliche Grüße Claudia 🎨✨

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Und falls dein erster Baum schief wird:
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Was jedoch nicht klappen wird: wenn du das alles mit Acryl Farbe malen möchtest, denn die lässt sich nicht über einen längeren Zeitraum auf der Leinwand verblenden und die Farben miteinander im Bild vermischen.

Wildlife Paintings – Wilde Tiere malen mit Gefühl, Tiefe und Ölfarbe

Wildlife paintings üben eine ganz besondere Faszination auf uns aus. Es ist diese Mischung aus Kraft und Ruhe, aus Wildheit und Würde, die uns berührt. Ein Wal, der durch dunkles Wasser gleitet. Ein Leopard, der aufmerksam im hohen Gras liegt. Ein Pferd im Gegenlicht. Ein Faultier, das still in den Baumkronen ruht.

Wenn wir Wildtiere malen, malen wir nicht nur Fell und Formen. Wir malen Präsenz. Ausdruck. Persönlichkeit.

Und genau darum soll es in diesem Artikel gehen: Wie entstehen ausdrucksstarke Wildlife paintings? Welche Tiere eignen sich besonders für Einsteiger? Wie malt man Fell realistisch mit Ölfarbe? Welche Fehler passieren häufig – und warum darf Tiermalerei trotzdem leicht sein?

 

Warum faszinieren uns Wildlife Paintings so sehr?

Wildtiere stehen für etwas Ursprüngliches. Für Freiheit, Instinkt und Echtheit. In einer Welt voller Termine und Technik wirkt ein Tierporträt fast wie ein Fenster in eine andere Wirklichkeit. Der Blick eines Tieres ist unmittelbar. Unverstellt. Ehrlich.

Bob Ross sagte einmal:

“You need the dark in order to show the light.”

Gerade bei Wildlife paintings wird dieser Satz spürbar. Ohne Schatten keine Tiefe. Ohne Ruhe keine Spannung. Ein Tier wirkt dann lebendig, wenn Licht und Dunkelheit bewusst gesetzt werden.

Ein Gemälde kann dabei manchmal sogar intensiver wirken als eine Fotografie. Denn beim Malen interpretieren wir. Wir verstärken den Ausdruck, wir reduzieren Unwichtiges, wir lenken den Blick gezielt.

Welche Tiere eignen sich besonders für Einsteiger?

Viele glauben, Tiermalerei sei automatisch schwierig. Doch das stimmt so nicht. Entscheidend ist die Wahl des Motivs.

Auf meinem YouTube-Kanal findest du bereits ausführliche Tutorials zum Wal, zum Faultier, zum Pferd und zum Phönix – alle so aufgebaut, dass Anfänger sicher folgen können und Fortgeschrittene dennoch genug Raum für eigene Tiefe finden.

Das Pferd

Ein Pferd eignet sich hervorragend für Anfänger. Die Formen sind klar erkennbar, größere Flächen wechseln sich mit weicheren Übergängen ab. Außerdem ist das Fell in vielen Bereichen relativ kurz, sodass man gut mit Licht und Schatten arbeiten kann, ohne sofort unzählige Details malen zu müssen.

Link zum Abrufen in Youtube: Pferd Teil 1, Pferd Teil 2

Der Wal

Ein Wal ist ebenfalls ein wunderbares Einsteigermotiv. Die Skizze ist sehr einfach. Im Wal sollten besonders die grau Töne im Körper beachtet werden. Im Vordergrund stehen die Wirkung von Wasser, Licht und weichen Farbverläufen. Gerade mit einer gut vorbereiteten Untermalung lässt sich hier sehr entspannt arbeiten.

Link zum Abrufen in Youtube: Wal 

Das Faultier

Das Faultier bietet eine ruhige Komposition. Es bewegt sich nicht dynamisch, sondern strahlt Gelassenheit aus. Diese Ruhe überträgt sich auch auf den Malprozess. Viele Fellhaare machen das kleine Tierchen perfekt.

Link zum Abrufen in Youtube: Faultier

Der Jaguar

Der Jaguar ist schon etwas anspruchsvoller, es dauert ein wenig länger, bis er fertig gemalt ist. Doch wer bereit ist, Schritt für Schritt vorzugehen, lernt hier unglaublich viel über Kontraste, Richtung des Fells und Lichtführung, trotz Flecken im Fell.

Link zum Abrufen in Youtube:  Jaguar

Warum darf Tiermalerei leicht sein?

Viele Menschen setzen sich selbst unter Druck. Sie möchten sofort realistisch malen, perfekte Proportionen treffen und jedes einzelne Haar darstellen. Doch genau dieser Anspruch blockiert.

Tiermalerei darf leicht sein, weil sie in Schichten entsteht. Niemand beginnt mit Details. Zuerst kommen große Flächen, dann Licht und Schatten, danach Strukturen.

In meinen Tutorials arbeite ich bewusst zweigleisig. Anfänger dürfen mit Pauspapier arbeiten. Das ist kein „Schummeln“, sondern eine Hilfe, um sich auf Farbe, Licht und Technik zu konzentrieren. Denn es geht nicht darum, der perfekte Zeichner zu werden. Und glaub mir, wie viele Künstler werfen sich das Bild mit Beamer an die Wand, um es dann auf Leinwand zu übertragen.
Je öfter du ein einzelnes Motiv durchpaust, umso sicherer wirst du dann im freien Malen. Denn —> Übung macht den Meister.

Fortgeschrittene hingegen skizzieren ihre Tiere frei. Dadurch gewinnen sie mehr Sicherheit im Zeichnen und entwickeln eine tiefere Bildwirkung.

Mit zunehmender Erfahrung werden die Gemälde atmosphärischer. Farbnuancen werden feiner. Übergänge subtiler. Doch die grundlegende Technik bleibt dieselbe.

Bob Ross brachte es so schön auf den Punkt:

“Talent is a pursued interest. Anything that you’re willing to practice, you can do.”

Die richtige Palette für Wildlife Painting und Ölmalerei

Ein oft unterschätzter Faktor in der Wildlife Painting Technik, der Tiermalerei mit Ölfarbe und auch in der klassischen Bob Ross Nass-in-Nass Ölmalerei, ist die Wahl der richtigen Palette.

Denn nicht nur die Ölfarbe selbst beeinflusst das Ergebnis – auch die Oberfläche, auf der du deine Farben mischst, spielt eine entscheidende Rolle.

Gerade beim Wildlife Painting, also bei realistischen Tierporträts mit Fell, Federn, Augen-Highlights und feinen Kontrasten, ist eine saubere, kontrollierte Farbaufnahme extrem wichtig.

Die Bob Ross Abreiss Palette ist für meine Tiermalerei ein unverzichtbares Werkzeug. Ihre Oberfläche ist extrem glatt und weich, was es ermöglicht, die Ölfarben mühelos und kontrolliert aufzunehmen. Wir verwenden in der Tiermalerei feine, zarte Pinsel, daher brauchen wir entsprechend einen geeigneten Untergrund. Gerade bei feinen Details wie Fell oder Federn brauche ich eine Palette, auf der sich die Farbtöne sauber mischen lassen, ohne unerwünschte Widerstände. Mit jedem abgerissenen Blatt starte ich mit einer frischen, sauberen Fläche, die mir die exakte Kontrolle über Farbübergänge gibt. In der Tiermalerei, wo es auf feine Nuancen ankommt, ist diese Palette genau die richtige Wahl.

Die richtige Vorbereitung – Untermalung mit Liquid White und Liquid Black

Bevor ich mit dem eigentlichen Tier beginne, bereite ich häufig den Untergrund vor. Die Leinwand wird mit grauem Gesso grundiert. Dieser Farbton sorgt wird später unsere Korrekturfarbe.

 Mit Liquid Black beginne ich in meinen Tieren. Mit einem Bob Ross 3/4 Tier Borstenpinsel male ich den Schatten, dunkle Fellhaare, Augen ins Tier, eben alles was im Tier dunkel ist, auch Schatten wird mit dem Pinsel hinein gemalt, beziehungsweise gerubbelt.

Liquid White sorgt dafür, dass die Farben weich ineinander gleiten und sich Übergänge leichter gestalten lassen. Es werden alle hellen Haare gemalt und verschiedene Highlights in Augen, im Fell, im Körper.

Liquid White eignet sich hervorragend im Hintergrund für neblige Hintergründe, Wasser oder helle Atmosphären. Liquid Black hingegen erzeugt Dramatik und Tiefe – perfekt für Leoparden im Schatten oder dunkle Waldszenen.

Diese erste Schicht ist entscheidend für die spätere Wirkung des Bildes. Sie muss erst einmal trocknen.

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Wie malt man Fell realistisch mit Ölfarbe?

Fell wirkt dann realistisch, wenn man versteht, dass es nicht aus einzelnen Haaren besteht, sondern aus Licht und Struktur.

Zunächst wird die Grundform des Tieres in Hell- und Dunkelbereiche aufgeteilt. Dabei arbeite ich mit größeren Pinseln und konzentriere mich auf die Gesamtwirkung. Erst wenn diese stimmt, beginne ich mit der Fellstruktur. Dafür nehme ich gerne den den Bob Ross® Tier Fell Pinsel.
Der spezieller Fellpinsel oder auch ein leicht ausgefranster Borstenpinsel hilft dabei, weiche, natürliche Strukturen zu erzeugen. Wichtig ist, mit wenig Farbe zu arbeiten. Zu viel Ölfarbe führt schnell zu einem matschigen Ergebnis und die Farbe muss ganz vorn auf der Spitze der Pinselhaare sein. Oft wird zu viel Druck verwendet beim Farbe aufnehmen auf der Palette.

Die Fellrichtung sollte stets der Anatomie folgen. Am Rücken verläuft sie anders als an den Beinen, am Kopf anders als am Bauch. Wer sich Zeit nimmt, genau hinzusehen, wird feststellen, dass Fell wie kleine Linien der Bewegung wirkt.

Lichtreflexe setze ich nur sparsam. Ein paar gezielte, helle Akzente an den richtigen Stellen genügen, um Tiefe zu erzeugen.

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Die Augen – das Herz des Wildlife Paintings

Die Augen sind das Zentrum jedes Tierporträts. Ohne Ausdruck wirkt selbst das technisch beste Bild leblos.

Ich beginne meist mit einer dunklen Grundform. Darauf folgt die Iris, die in mehreren Farbschichten aufgebaut wird. Ein kleiner Lichtpunkt am Ende bringt das Auge zum Leben.

Es ist erstaunlich, wie stark sich die Wirkung eines Gemäldes verändert, sobald dieser letzte Lichtreflex gesetzt wird. Übrigens mach ich die meisten Details im Auge mit dem Bob Ross Detail Finisher

Typische Anfängerfehler in der Tiermalerei

Ein häufiger Fehler ist, zu früh mit Details zu beginnen. Ohne stabile Grundform verliert man schnell die Proportionen aus dem Blick.

Ebenso problematisch ist zu viel Farbe auf dem Pinsel. Ölfarbe braucht Luft. Schichten sollten nicht übereinander „gestapelt“, sondern kontrolliert aufgebaut werden.

Viele Anfänger unterschätzen außerdem die Bedeutung der Fellrichtung. Wenn sie nicht beachtet wird, wirkt das Tier schnell unnatürlich. Meinen Schülern gebe ich gerne den Tipp mal zu überlegen, wie ihr das Tier streicheln würdet, also entlang der Fellrichtung so wie sie wächst. Das ist auch die Richtung in die ihr das Fell oder Federn malen müsst.

Auch Schatten werden oft zu dunkel gemalt. In der Natur sind sie selten tiefschwarz, sondern enthalten immer Farbnuancen.

Doch selbst wenn etwas nicht gelingt – es ist kein Grund aufzugeben. Bob Ross sagte:

“We don’t make mistakes, just happy little accidents.”

Und manchmal entstehen aus diesen „Unfällen“ besonders lebendige Strukturen, oft wird es dann besser als schlechter, denn in der Natur ist nicht alles so gleichmäßig und perfekt.

Licht, Hintergrund und Atmosphäre

Ein Wildlife painting lebt nicht nur vom Tier selbst, sondern auch vom Raum, der es umgibt. Der Hintergrund sollte das Motiv unterstützen, nicht überlagern.

Oft arbeite ich mit weichen Farbverläufen oder angedeuteter Landschaft. Gerade bei Wildlife-Motiven wirkt Zurückhaltung stärker als Detailreichtum.

Für das Fotografieren oder Filmen deiner Gemälde kann ein gutes Ringlicht mit Handyhalterung hilfreich sein, um Farben natürlich darzustellen und Schatten auszugleichen. Es ist ideal, falls du daheim in einer dunklen Ecke malst. Du brauchst in der Nähe eine Steckdose.

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Sicherheit und Reinigung

Ölfarbe ist bei sachgemäßem Umgang nicht grundsätzlich gesundheitsschädlich. Dennoch empfehle ich bei empfindlicher Haut oder Allergien das Tragen von Handschuhen, besonders bei der Reinigung der Pinsel.

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Eine gute Belüftung und sorgfältige Reinigung sorgen für entspanntes Arbeiten.

Fazit: Wildlife Paintings sind Begegnungen

Wildlife paintings sind mehr als Technikübungen. Sie sind Begegnungen mit der Natur. Mit dem Blick eines Tieres. Mit deiner eigenen Geduld.

Ob du mit Pauspapier startest oder frei skizzierst – wichtig ist, dass du beginnst. Mit jedem Bild wächst dein Verständnis für Licht, Fell und Ausdruck.

Vielleicht wird dein erstes Tier noch nicht perfekt. Doch es wird lebendig. Und genau darum geht es.

“There are no limits here. You start out by believing.”

Glaube an deinen Pinsel.
Glaube an dein Gefühl.
Und lass dein nächstes Wildlife painting entstehen.

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Bob Ross Ölfarbe – Warum wir mit genau dieser Farbe malen und nicht mit irgendeiner anderen

Einführung in die Bob Ross Ölfarbe und die Nass-in-Nass Technik

Am Beispiel eines tropischen Palmen- und Meeresbildes zeige ich dir, wie du Bob Ross Ölfarben richtig einsetzt. Gerade bei Himmel, Wellen und Palmen entscheidet die richtige Menge Liquid White über weiche Übergänge oder harte Kanten.

Wer sich mit Bob Ross Ölfarbe, Nass-in-Nass Technik, Ölmalerei, Landschaftsmalerei, Tiermalerei oder Blumenmalerei beschäftigt, merkt schnell: Hier geht es nicht nur um Farbe – hier geht es um ein System.

Die Bob Ross Ölfarbe wurde gezielt für die weltbekannte Nass-in-Nass Technik mit Ölfarben entwickelt. Diese Technik ermöglicht es, mehrere Farbschichten direkt auf einer noch feuchten Oberfläche zu verarbeiten. Dadurch entstehen weiche Übergänge, lebendige Kontraste und plastische Strukturen – und das oft in erstaunlich kurzer Zeit. Genau das ist auch so gedacht in dieser Technik, dass die Bilder in einem Prozess gemalt werden.

Doch damit diese Technik funktioniert, braucht es die richtige Materialabstimmung. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einer herkömmlichen Künstler-Ölfarbe und der speziell entwickelten Bob Ross Ölfarbe.

 

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Die Konsistenz – Der technische Kern der Bob Ross Ölfarbe

Ein zentrales Keyword im Zusammenhang mit Bob Ross Ölfarbe ist Konsistenz.

Herkömmliche Ölfarben sind häufig:

  • sehr weich
  • stark ölhaltig
  • für Lasurtechniken optimiert
  • auf lange Trocknungszeiten ausgelegt

Für klassische Schichtmalerei sind solche Eigenschaften ideal. Für die Nass-in-Nass Ölmalerei jedoch nicht.

Die Bob Ross Ölfarbe ist:

  • cremig
  • standfest
  • strukturerhaltend
  • hochpigmentiert
  • nicht übermäßig fett

Warum ist das wichtig?

In der Nass-in-Nass Technik wird auf eine vorbereitete, noch feuchte Grundierung gearbeitet. Ist die Ölfarbe zu weich, vermischen sich die Farbschichten unkontrolliert. Highlights verschwinden. Strukturen verlaufen. Berge verlieren ihre scharfen Kanten.

Mit der richtigen Viskosität hingegen bleibt die Farbe dort, wo sie gesetzt wird – und lässt sich dennoch weich verblenden.

Die Rolle der Flüssigkeiten: Liquid White und Liquid Transparent

Ein entscheidender Bestandteil der Bob Ross Technik sind die sogenannten Flüssigkeiten – oft als „Liquid“ bezeichnet.

Diese speziellen Grundiermedien erleichtern die Technik erheblich. Sie hält den Malgrund für längere Zeit „nass“, so dass Nass-in-Nass gemalt werden kann. Dies ist ein besonderer Vorteil für Anfänger. Fehler beim Malen sind einfach korrigierbar.

Liquid White – für helle Untergründe

Auf eine Leinwand wird Flüssigweiß (Liquid White) dünn aufgetragen. Doch sollte die Leinwand mehrfach grundiert sein oder du verwendest ein graues Gesso zur Grundierung.

Diese Flüssigkeit:

  • verlängert die Offenzeit
  • erleichtert weiche Farbverläufe
  • ermöglicht das direkte Verblenden von Himmel und Wasser
  • sorgt für sanfte Nebeleffekte

Ohne diese Grundschicht wäre die Nass-in-Nass Technik deutlich schwieriger umzusetzen.

Wichtig ist: Liquid White wird nur dünn aufgetragen. Zu viel Flüssigkeit würde die Ölfarbe später zu weich machen.

 

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Flüssigtransparent auf schwarzem Gesso

Wird mit schwarzem Gesso gearbeitet, kommt Flüssigtransparent (Liquid Clear) zum Einsatz.

Diese transparente Flüssigkeit wird dünn auf die getrocknete, schwarz grundierte Fläche aufgetragen. Sie:

  • macht die Oberfläche gleitfähig
  • erhält die dunkle Grundfarbe
  • ermöglicht kontrolliertes Aufsetzen von Highlights
  • erleichtert das Arbeiten mit Kontrasten

Gerade bei dramatischen Landschaften, Nachtmotiven oder intensiven Tierporträts auf dunklem Untergrund ist Flüssigtransparent ein wichtiges Hilfsmittel.

Es ist kein Ersatz für Farbe – sondern eine technische Unterstützung.

Transparente Farbtöne sind erst einmal nicht sichtbar, sie werden mit dem vermischen von deckenden Ölfarben sichtbar.

Bob Ross Ölfarbe in der Landschaftsmalerei

Die klassische Landschaftsmalerei mit Ölfarbe ist das Herzstück der Bob Ross Technik.

Typische Motive sind:

  • Berge
  • Wälder
  • Seen
  • Himmel
  • Winterlandschaften
  • Sonnenuntergänge

Hier zeigt sich die Stärke der Farbe besonders deutlich.

Ein Himmel braucht:

  • weiche Verläufe
  • saubere Mischungen
  • keine Schlieren

Ein Berg braucht:

  • klare Messerstrukturen
  • stabile Kanten
  • definierte Highlights

Eine zu weiche Ölfarbe würde in die Grundierung einsinken. Eine zu trockene Farbe würde nicht weich genug mischen.

Die Bob Ross Ölfarbe balanciert genau dazwischen.

Tiermalerei mit Bob Ross Ölfarbe

Neben der Landschaftsmalerei ist auch die Tiermalerei mit Ölfarbe ein wichtiger Anwendungsbereich. Die Ölfarbe für die Tiermalerei ist mit „Soft“ gekennzeichnet, da sie weicher ist, als die Landschaftsölfarben von Bob Ross. Dazu verwenden wir auch Pinselhaare mit weicheren Haaren für feinere Striche.

Oft wird hier folgender Ablauf genutzt:

  1. Grau grundieren mit Gesso
  2. Vorskizzieren
  3. Acryl-Untermalung in Hell-Dunkel-Werten mit weißem und schwarzem Gesso
  4. Trocknen lassen
  5. Dünne Schicht Flüssigtransparent
  6. Ölmalerei beginnen mit den dunkleren Farben

Die Ölfarbe muss in diesem Schritt:

  • Fellstruktur aufbauen
  • Lichtpunkte klar setzen
  • Tiefe erzeugen mit Transparentschwarz und Brauntönen
  • weiche Übergänge ermöglichen, in dem du evtl. Blumenöl hinzufügst

Gerade Fell lebt von Kontrasten zwischen Licht und Schatten.

Mit zu weicher Ölfarbe würden Details verschwimmen. Mit strukturstabiler Farbe lassen sich einzelne Strähnen aufbauen.

Das Auge eines Tieres braucht klare Reflexe – und diese müssen obenauf liegen, nicht im Untergrund verschwinden.

Blumenmalerei mit Ölfarbe

Auch die Blumenmalerei mit Ölfarbe profitiert von der abgestimmten Konsistenz. Die Ölfarbe für die Blumenmalerei ist mit „Soft“ gekennzeichnet, da sie weicher ist, als die Landschaftsölfarben von Bob Ross. Dazu verwenden wir auch Pinselhaare mit weicheren Haaren für feinere Striche, wie zum Beispiel den Filbertblumenpinsel.

Blütenblätter wirken leicht und zart, doch technisch benötigen sie:

  • saubere Kanten
  • leuchtende Pigmente
  • kontrollierte Farbverläufe

Mit zu ölhaltiger Farbe verlieren Blüten ihre Form. Mit stabiler Konsistenz bleiben sie plastisch.

Gerade bei Rosen oder Pfingstrosen sind definierte Lichtkanten entscheidend. Beim Malen ist es besondern wichtig dunkle Hintergründe zu bewahren und Highlights hin und wieder mit Blumenöl (Oil medium for Flowers) zu verfeinern.

Pigmentierung und Farbintensität

Die Pigmentqualität der hochpigmentierte Ölfarbe beeinflusst:

  • Deckkraft
  • Farbtiefe
  • Mischverhalten
  • Leuchtkraft

Titanium White muss stark decken.
Dunkle Farbtöne müssen Tiefe erzeugen. Die Farben sind so abgestimmt, dass eine Anfänger es leichter hat, die Technik für sich zu entdecken und umsetzten zu können.

In der Nass-in-Nass Technik wird oft mit Kontrasten gearbeitet. Ohne starke Pigmentierung würden diese Kontraste verloren gehen, daher haben die Farben eine sehr hohe Qualität.

Ölmalerei auf Gessobord – Stabilität und Präzision

Der Malgrund spielt eine enorme Rolle. Jeder genießt eine andere Oberfläche zum Malen, die erst einmal entdeckt werden muss.

Das Gessobord bietet:

  • feste Oberfläche
  • kein Nachgeben beim Malmesser
  • präzisere Details
  • saubere Kanten

Gerade bei Messertechnik für Berge wirkt das Ergebnis kontrollierter, ebenso bei den Büschen lässt sich die Farbe besser auf das Gessobord auftragen, als bei einem Malblock oder Leinwand.

Auf Leinwand gibt die Fläche leicht nach. Das kann angenehm sein, ist aber weniger präzise.

Für strukturierte Ölmalerei ist Gessobord oft eine hervorragende Wahl, doch ist es auch sinnvoll einen Blender Pinsel bereit zu halten, damit die Farbübergänge im Hintergrund besser verblendet werden können.

Gesundheit und Ölfarbe – Sachliche Betrachtung

Das Thema „Ölfarbe gesundheitsschädlich“ wird häufig emotional diskutiert. Ich möchte das gerne revidieren und erklären.

Fakten:

Moderne Künstler-Ölfarben bestehen überwiegend aus:

  • Pigmenten
  • pflanzlichem Öl (z. B. Leinöl)

Die Farbe selbst:

  • verdampft nicht
  • entwickelt keine giftigen Dämpfe
  • wird nicht eingeatmet

Daher ist hier keine Gefahr.

Wichtig ist der Umgang mit Lösungsmitteln.

Empfehlungen:

  • Geruchlosen Verdünner verwenden
  • Regelmäßig lüften
  • Hände nach dem Malen und nach der Reinigung waschen.

Kurzzeitiger Hautkontakt ist im Atelieralltag üblich und in der Regel unproblematisch.

Bei empfindlicher Haut, Neurodermitis oder bekannten Allergien ist das Tragen von Handschuhen sinnvoll.

Ölfarbe vs. Acryl – ein ehrlicher Vergleich

Oft wird angenommen, Acryl sei „gesünder“.

Tatsächlich ist Acrylfarbe ein chemisch hergestelltes Kunststoffbindemittel.

Beide Systeme haben Vor- und Nachteile.

Ölfarbe:

  • längere Offenzeit

  • weiche Übergänge

  • natürliches Mischverhalten

  • kein schnelles Antrocknen

Acryl:

  • schnelle Trocknung

  • wasserverdünnbar

  • andere Oberflächenwirkung

  • trocknet für gewöhnlich matt und verändert leicht den Farbton.

Es geht nicht um richtig oder falsch – sondern um die gewünschte Technik. Für Anfänger ist der Farbverlauf das Schwierigste, daher mit Ölfarbe leichter zu schaffen.

Für die Bob Ross Methode ist Ölfarbe ideal.

Schutz bei empfindlicher Haut – Handschuhe

Wer sehr empfindliche Haut hat oder vorsorgen möchte, kann dünne, puderfreie Nitrilhandschuhe verwenden.

Sie bieten Schutz, ohne das Gefühl für das Material vollständig zu verlieren.

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Das ist eine Option für sensible Haut – keine generelle Notwendigkeit.

Sehr logisch und auch natürlich ist das Arbeiten mit Öl, ein Orangenölreiniger – sie lösen Farbe sanft von der Haut und Palette und Pinselgriffe.

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Es erleichtert das Reinigen.

Warum wir diese Ölfarbe bewusst verwenden

Wir verwenden Bob Ross Ölfarbe, weil sie:

  • für die Nass-in-Nass Technik optimiert ist
  • strukturerhaltend ist
  • kontrollierte Mischbarkeit bietet
  • hohe Pigmentierung besitzt
  • für Landschaft, Tier- und Blumenmalerei geeignet ist

Es ist eine bewusste Materialentscheidung – keine Marketingentscheidung.

Hilfreiche Materialien für deine Ölmalerei

Folgende Materialien können deine Arbeit unterstützen:

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Diese Empfehlungen beruhen auf praktischer Ateliererfahrung. 💛

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Warum ein Ringlicht sinnvoll ist:

  • gleichmäßiges Licht beim Malen
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  • bessere Videoqualität
  • wählbar dimmbar mit gelben und weißem Licht
  • gleichzeitig ein sehr stabiler Handyhalter

Gerade wenn du selbst Tutorials aufnehmen oder live malen willst, ist gutes Licht ein Gamechanger.

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